Smartphone zeigt Grafik von GEAK Energieeffizienzklassen
Smartphone zeigt Grafik von GEAK Energieeffizienzklassen

Der Gebäude-Energie-Ausweis der Kantone (GEAK)

Ein GEAK bezweckt die Entwicklung, Verbreitung, Bewirtschaftung, Kontrolle sowie die Förderung eines schweizweit einheitlichen Systems für einen Gebäudeenergieausweis gemäss Eidgenössischem Energiegesetz. Wir sind GEAK-Experten und erstellen Ihnen nach einer Begehung Ihrer Liegenschaft sämtliche GEAK-Dokumente, welche oftmals von Behörden vor einer geplanten Sanierung verlangt werden.

Das Basisprodukt GEAK ist die offizielle Energieetikette der Kantone und zeigt im vierseitigen GEAK-Dokument die Energieklasse von Gebäudehülle, Gebäudetechnik und der direkten CO2-Emissionen in sieben Klassen (A bis G) an. Der GEAK basiert auf einer einheitlichen Berechnungsmethodik. Als Grundlage gelten schweiz­weit die gleichen Kriterien und Berechnungswerte. So können Gebäude untereinander verglichen werden – ein grosser Vorteil zum Beispiel bei der Beurteilung von Kauf- und Mietangeboten oder bei Modernisierungsplänen.

Die drei Skalen des Gebäudeenergieausweises

Der GEAK beurteilt drei Merkmale anhand der Energieetikette. Zusätzlich zu den seit 2009 geltenden Skalen zur Effizienz der Gebäudehülle und der Gesamtenergieeffizienz bildet der GEAK ab, wie viele direkte CO2-Emissionen das Gebäude direkt vor Ort verursacht (fossile Brennstoffe für Raumwärme und Warmwasser).

Andreas Knapp im Portrait

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Andreas Knapp

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1. Die Effizienz der Gebäudehülle

Die Effizienz der Gebäudehülle beschreibt die Qualität des Wärmeschutzes der Gebäudehülle. Diese beinhaltet die Wärmedämmung von Wand, Dach, Böden und Fenstern. Ebenfalls einbe­zogen werden Wärmebrücken (z. B. Balkone) und die Gebäudeform.

Die Effizienz der Gebäudehülle ist die wichtigste Grösse zur Beurteilung des Wärmebedarfs eines Gebäudes.

2. Die Gesamtenergieeffizienz

Die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes umfasst neben dem Heizwärmebedarf auch die Gebäudetechnik – sprich, die Wärmeerzeugung inklusive Warmwasser – sowie den Elektrizitäts­bedarf und die Eigenstromproduktion. Die eingesetzten Energieträger werden gewichtet: Kommen erneuerbare Energien zum Einsatz, führt dies zu einer besseren Bewertung.

3. Die direkten CO2-Emissionen

Die Klassierung der direkten CO2-Emissionen zeigt an, wie viel CO2 vom Gebäude für Raumwärme und Warmwasser emittiert wird. Dies ist abhängig davon, wie viel erneuerbare Energien eingesetzt werden und wie hoch die Energieeffizienz ist. Null CO2-Emissionen entsprechen der Klasse A, der Klassenwechsel geschieht in Schritten von 5 kg/(m²a). Vorgelagerte Emissionen, zum Beispiel für die Elektrizitäts- und Fernwärmeerzeugung, werden für die Klassierung nicht berücksichtigt.

So kommen Sie zu einem GEAK

Wir als GEAK-Experten erstellen Ihnen nach einer Begehung Ihrer Liegenschaft sämtliche GEAK-Dokumente, welche vielfach von Behörden vor einer geplanten Sanierung verlangt werden. Die meisten Kantone und einzelne Gemeinden unterstützen die Erstellung des GEAK mit einem Förderbeitrag.

Der erstellte Gebäudeenergieausweis wird von uns in der zentralen GEAK-Datenbank erfasst, wo er während seiner Gültigkeitsdauer von bis zu zehn Jahren abrufbar ist. Gleichzeitig werden wir Ihnen diese Dokumente aushändigen, auf Wunsch in Papier- oder digitaler Form. Möchten Sie eine unverbindliche Offerte für einen GEAK?

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